Aktualisiert: 30. Nov 2021

Video-Marketing ist eine der besten Methoden, um die Aufmerksamkeit Deines Publikums zu gewinnen und es kann Dir auch dabei helfen, Leads in Kunden zu verwandeln. Fehler im Videomarketing sind häufig, aber sie müssen nicht sein! In diesem Blogbeitrag gehen wir auf 5 häufige Fehler ein, die Unternehmen beim Video-Marketing machen, und wie Du sie vermeiden kannst!



Video-Marketing ist eine Marketing-Disziplin, die es schon seit Jahrzehnten gibt, die aber erst seit kurzem zum Mainstream geworden ist. Einfach deswegen, weil die Produktion mittlerweile für jeden möglich ist,- ein Mobil-Telefon mit guter Kamera reicht für die Herstellung einfacher Videos bereits aus.

Video-Marketing ist der Einsatz von Videoinhalten in Marketingkampagnen, um eine Marke oder ein Produkt zu bewerben. Videoinhalte können die Form eines Werbespots, einer Infomercials, einer Mockumentary, eines Dokumentarfilms, eines Tutorials, einer Bedienungsanleitung und vieles mehr haben. Videoinhalte können auf Social-Media-Plattformen wie LinkedIn, Facebook, Instagram, TikTok und YouTube geteilt werden. Aber natürlich auch auf der eigenen Homepage. Gerade da sorgen sie für eine längere Verweildauer der Interessenten.

Es ist wichtig zu wissen, dass Video-Marketing zwar eine der besten Methoden ist, um das Engagement zu erhöhen und Leads in Kunden umzuwandeln – und es ist eigentlich für jeden geeignet! Beim Videomarketing werden häufig Fehler gemacht - hier sind 5 häufige Fehler, die Unternehmen beim Videomarketing machen, und wie du sie vermeiden kannst: Zu den Fehlern, die beim Videomarketing häufig gemacht werden, gehören:


  • Videos, die uninteressant sind

  • Videos, die ohne Menschen sind

  • Videos, denen ein CTA fehlt

  • Videos, die schlecht geschnitten und produziert sind

  • Videos, die nicht auf die richtige Zielgruppe ausgerichtet sind


Videos, die uninteressant sind

Der erste Fehler, den Unternehmen beim Video-Marketing machen, ist, dass sie Videos produzieren, die uninteressant sind. Die Aufmerksamkeit Deines Zuschauers zu fesseln, kann den Unterschied ausmachen, ob jemand dein Video wegklickt oder minutenlang dabeibleibt. Natürlich ist Dein Gebäude interessant,- aber viel interessanter sind die Menschen und deren Ideen. Als Zuschauer wollen wir mitgenommen werden, in die Welt des Unternehmens – aber nicht in die Hochglanz-Variante, sondern wir wollen echte Einblicke.

Aber was interessant ist oder nicht wird durch die Zielgruppe definiert, für die wir das jeweilige Video produzieren. Also gehört das in unsere strategische Überlegung immer mit rein,- denn ein Architekt, der Dir eine Erweiterung für Deine neue Lagerhalle entwerfen soll, kann Deine Gebäude super spannend finden, wohingegen ein potentieller neuer Mitarbeiter lieber mehr von den neuen Kollegen sehen möchte.

Und ganz wichtig... die Videos sollten echt und authentisch wirken, kein Hollywood-Blockbuster,- sondern echte Stories und Menschen.

Wenn Du nach einer Möglichkeit suchst, Dich auf dem überfüllten Onlinemarkt abzuheben, brauchst Du eine hervorragende Strategie für Deine Videos. Es kann Dir helfen, Vertrauen bei Deinen Kunden aufzubauen und den Umsatz zu steigern, indem Du ihnen zeigst, wer Du bist und was Deine Marke einzigartig macht.


Videos ohne Menschen

Ein weiterer Fehler, den Unternehmen beim Video-Marketing machen, ist, dass sie Produkte, Gebäude oder Maschinen zeigen. Aber tatsächlich wollen wir als Zuschauer auch immer die Menschen sehen, die uns das Angebot erklären, das Produkt zeigen, oder uns persönlich durch die Räumlichkeiten führen. Wir lesen nämlich unbewusst in Gesichtern in der Körperhaltung, ob das was uns erzählt wird stimmt oder nicht. Und ganz ehrlich,- Videos, wo mir das Produktions-Gebäude gezeigt wird, ist nur dann für mich interessant, wenn ich mir in irgendeiner Verbindung um Produktions-Gebäude Gedanken machen müsste. ...natürlich darf man das Gebäude zeigen,- aber nur dann, wenn es Sinn macht.

Wir wollen als Zuschauer wissen, wer steckt hinter einem Unternehmen, welche Menschen arbeiten dort und wie ist ihre Philosophie. Warum machen sie das, was sie machen? Natürlich schreckt der Gedanken sich selber vor der Kamera zu zeigen viele ab,- das ist nur zu Verständlich. Ist doch die Sorge nicht „gut rüberzukommen“ enorm.

Aber wer sich in seinen Videos persönlich und authentisch zeigt, gewinnt Vertrauen bei Kunden und potentiellen Kunden. Wir alles sind es satt Hochglanz-Videos mit makellosen Models zu sehen. Wir wollen echte Menschen.

Und damit Du das für Dich und Dein Unternehmen umsetzen kannst,- zeige ich Dir im speziellen Video-Training, wie man vor der Kamera „locker“ wird und es nicht als unangenehm empfinde, wenn die Kamera angeht, sondern es als selbstverständlich sieht, „mal eben“ ein Video aufzunehmen. Und das auch mit der richtigen Struktur für Deine Inhalte. Ohne das Du lange überlegen musst, was Du wie sagst.

Inhalte produzieren, die nicht den Erwartungen ihrer Zielgruppe entsprechen. Videoinhalte können teuer sein, deshalb ist es wichtig, dass Du Dein Budget nicht für Videos verschwendest, die keine Ergebnisse bringen.

Die Videoproduktion sollte immer mit einem klar definierten Ziel und Zielgruppe beginnen! Du musst Dich fragen: Welche Wirkung soll das Video haben? Was willst Du erreichen, indem Du es online stellst? Für wen genau produziere ich es?

Ein einziges Video kann natürlich bereits einen Unterschied machen – zum Beispiel auf der Startseite Deiner Webpage – aber Video-Marketing ist etwas, was man langfristig in sein Marketing integrieren sollte.

Bei der Planung und Umsetzung begleite ich Dich gerne. Ich zeige Dir mit meinem Team, welches Equipment Du benötigst. Wir entwickeln eine Content-Strategie und ich zeige Dir oder Deinem Team, wie sie vor der Kamera agieren und wie sie ein Video auch inhaltlich aufbauen, damit es für die Zuschauer interessant ist.


Videos ohne „Call to Action“ (CTA)

Der dritte Fehler, den Unternehmen beim Video-Marketing häufig machen, ist, dass sie es versäumen, am Ende des Beitrags einen Call to Action einzufügen. Video-Marketing ist mehr als nur das Hochladen eines Videos auf soziale Medien - Du musst Deinen Zuschauern sagen, was sie als Nächstes tun sollen! Videoinhalte ohne eine klare Handlungsaufforderung am Ende lassen das Investment und die Intention des Videos verpuffen.

Ein CTA ist eine Aufforderung am Ende eines Videos, eine Nachricht zu senden, einen Kauf zu tätigen, auf eine Anzeige zu klicken, ein Whitepaper herunterzuladen oder einfach den YouTube-Kanal deines Unternehmens zu abonnieren. CTAs im Video-Marketing gibt es in vielen Formen - von "Ruf uns jetzt an" bis "Klick hier". Das Ziel ist, dass die Zuschauer/innen, die von dem, was sie gerade gesehen haben, zu einer Handlung übergehen.

Auf diese Weise können CTAs im Video-Marketing als wirksames Mittel zur Steigerung der Konversionsrate und der Kundenbindung eingesetzt werden. Videoinhalte ohne eine klare Handlungsaufforderung lassen Dein Publikum zurück, ohne diese Möglichkeit genutzt zu haben. Deine Konkurrenten nutzen bereits Videos mit CTA und es funktioniert für sie. Was wäre, wenn Du die gleichen Strategien und Techniken wie sie nutzen könntest?

Wenn Du nach Unterstützung suchst, um Deine Videos richtig aufzubauen und auch den passenden CTA zu formulieren, dann sollten wir reden. Als Marketing-Expertin kann ich Dich bei der Entwicklung der richtigen Struktur für Deine Videos und auch der Inhalte unterstützen. Wir entwickeln gemeinsam das passende Konzept für Dein Unternehmen und Deine Zielgruppe. Mein Team und ich erklären Dir Dir alles darüber, wie du mehr Aufrufe, Engagement und Konversionen mit Deinen Videos erzielen kannst, welche Ausrüstung oder Software Du benötigst, ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Und wir zeigen Dir und Deinem Team, wie sie sie erfolgreich nutzen. Natürlich bieten wir auch done-for-you Lösungen an.



Videoinhalte, die schlecht produziert sind.

Zu den Fehlern im Video-Marketing gehört auch, dass Videos von schlechter Qualität produziert werden, die man sich nur schwer anhören oder ansehen kann.

Videos sollten immer scharfe, klare Bilder und einen professionellen Ton haben. Wobei der Ton tatsächlich noch wichtiger als das perfekte Bild ist.

Gutes Licht ist ein weiterer wichtiger Punkt, außerdem die Kamera-Perspektive und eine ruhige Hand, gerade, wenn man „unterwegs“ ist.

Man hat entweder im Unternehmen Mitarbeiter, die sich bereits mit den Themen auskennen, oder die sich in die Themen reinarbeiten können. Dazu muss der zeitliche Rahmen festgelegt werden und falls das Wissen noch nicht da ist, sollte der Mitarbeiter geschult werden.

Alternativ kann man die Produktion komplett auslagern, wobei es ein Kostentreiber sein kann. Dazu kommt, dass man weniger flexibel in der Produktion ist. Oder man läßt nur einige Dinge von externen Dienstleistern übernehmen,- wie zum Beispiel Schnitt, die Ergänzung mit Musik, Intro, Outro und Text einblenden.


Videos, die nicht auf die richtige Zielgruppe ausgerichtet sind.

Was häufig passiert, ist, dass Videos nicht auf die richtige Zielgruppe ausgerichtet sind. Videoinhalte ohne eine klare Zielgruppe oder mit einer konkreten Absicht sind zum Scheitern verurteilt - Du solltest Dir vorher Gedanken darübermachen, wer Deine Kunden sind und was sie wissen sollten, bevor du eine Videokampagne startest.

Bevor Du in eine Produktion Zeit, Geld und Energie investierst, solltest Du Dir überlegen, für wen das Video interessant sein könnte. Welche spezifischen Informationen wollen oder brauchen sie? Davon sollte nicht nur abhängen, welche Art von Videos du produzierst, sondern auch, wie und wo Du sie verbreitest. Videoinhalte für alle funktionieren nicht! Videovermarkter müssen sich in erster Linie auf ihren idealen Kunden konzentrieren.

Wenn Dir das zu viel Aufwand ist, kannst du die Erstellung Deiner Videos auch auslagern, sodass Du Dich nur noch um die Verbreitung und das Engagement kümmern musst. Wenn Du hierzu Informationen und Unterstützung suchst, dann melde Dich bei mir und wir besprechen, wie Du für Dich Video-Marketing implementieren kannst.


Fazit

Video-Marketing ist eine der besten Methoden, um die Aufmerksamkeit Deines Publikums zu erregen und das Engagement zu erhöhen. Fehler beim Video-Marketing sind weit verbreitet, aber das muss nicht sein!

Wir alle wissen, dass Video-Marketing die Zukunft des Online-Marketings ist, aber in den Unternehmen fehlt zum einen das Know How und zum anderen auch oft das Selbstbewusstsein sich vor eine Kamera zu stellen.

Du hast wahrscheinlich schon einmal versucht, ein "gutes" Video zu erstellen und bist gescheitert. Es wurde nicht oft genug angesehen oder du hast beim Filmen oder Schneiden Fehler gemacht. Das Ergebnis war ein minderwertiges Produkt, das Deinem Unternehmen nicht gerade zum Wachstum verhilft.


Wenn Du für Dein Unternehmen Video-Marketing einsetzenwillst und Begleitung bei der Entwicklung und Umsetzung wünscht, dann lass uns sprechen!


Vereinbare einfach einen Termin mit mir.

Per mail: info@blumenberg.consulting

Oder rufe mich an unter: 0211-63 55 61 69


Aktualisiert: 29. Nov 2021

Video-Marketing ist eine großartige Möglichkeit, um sich, sein Unternehmen, oder komplexe Sachverhalte oder Angebote rüberzubringen. Es ist auch eines der emotionalsten Tools, die es gibt, weil wir damit Menschen auf unterschiedlichen Ebenen ansprechen können.


Die Einsatzmöglichkeiten von Videos sind quasi unbegrenzt und das ist auch der Grund, warum ich sie als eines der wichtigsten Tools im Marketing-Mix sehe. In diesem Beitrag gebe ich einen Einblick, wie man mit Videos starten kann.



Wie in jedem Bereich, sollte man sich Gedanken darüber machen, was man denn überhaupt erreichen will. Als Erstes sollte man die Zielgruppe klar haben, für die man die Videos produzieren möchte. Und natürlich sind es riesige Unterschiede, ob ich Videos für Kunden, potentielle Kunden, oder für die Mitarbeiter erstelle.


Die Übersicht dient dazu schnell einen Überblick zu schaffen, was man von der Produktionsseite benötigt und über was man sich bei den Inhalten und Marketing-Kanälen Gedanken machen sollte.


Ich habe hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn das Medium Video ist so vielseitig, - es gibt unendlich viele Möglichkeiten sie einzusetzen. Je nach Zielgruppe ergeben sich andere Parameter, die entsprechend angepasst und beachtet werden sollten.


Eine der ersten Fragen, die am Anfang immer gestellt werden, sind die Fragen nach dem richtige Equipment und der Software. Was benötige ich wirklich, welche Kosten kommen auf mich zu und was kann ich selber machen, bzw. meine Mitarbeiter? Oder macht es Sinn, mit externen Anbietern zu arbeiten, die mich dabei unterstützen?


Diese Fragen sind dann zu beantworten, wenn klar ist, was genau erreicht werden soll. Aber ich kann Ihnen versichern, dass die Kosten oft viel geringer sind, als man sich vorstellt.


Ich nehme Dich einmal mit in meine Arbeit. Ich habe ein IT Unternehmen bei der Implementierung von Videos für ihr Marketing begleitet.


Die Herausforderung für das Unternehmen bestand nicht darin neue Kunden zu erreichen, sondern die Mitarbeiter zu halten und neue Mitarbeiter so schnell wie möglich dazu zu befähigen 100% ihrer Fähigkeiten einzubringen.


Auf dieser Grundlage, haben wir ein Konzept entwickelt, bei dem HR und Marketing zusammen festgelegt haben, welche Informationen für die Mitarbeiter wichtig. Nach diesem Schritt haben wir dann gezielt eine Contentplanung entwickelt, anhand derer im Anschluss nach und nach Videos zu den Themen erstellt werden.


Damit die Videos von HR und der Marketing Abteilung selbständig erstellt werden können, habe ich das Team im Video-Training (Medien-Training) geschult, damit jeder im Tam selbstbewußt vor der Kamera agieren kann und auch weiß, auf was bei der Strukturierung der Inhalte geachtet werden muss, damit das Video auch interessant für die Zielgruppe ist.


Innerhalb von kürzester Zeit entstanden so Videos, die in das Social Intranet eingepflegt werden konnten. In diesem Fall arbeitet das Unternehmen mit Microsoft Streams und es bedurfte nur der Ergänzung einer Applikation, um die Videos einspielen zu können.


Wenn wir hingegen Videos für potentielle Kunden erstellen wollen, dann ist die Vorgehensweise eine komplett andere. Auch hier starten wir mit den strategischen Überlegungen,- was wollen wir erreichen? Wen wollen wir erreichen? Welchen Content wollen wir produzieren udn welche Kanäle wollen wir nutzen? Denn je nach Kanal gibt es komplett unterschiedliche Anforderungen an die Videos, im Bezug auf Länge, Formate, Inhalte und Umsetzung.


Als Zusammenfassung gebe ich Ihnen mit ,dass es wichtig ist sich zunächst strategische Gedanken zu machen. Wen will ich und was will ich erreichen? Wer ist für die Inhalte und die Erstellung der Videos verantwortlich? Welches Budget steht mir zur Verfügung. Wie werden die Videos mit dem bestehenden Marketing verzahnt? Welche KPI´s lege ich fest?


Auf dieser Basis entsteht dann die Struktur für erfolgreiches Video-Marketing.


Wenn Sie für Ihr Unternehmen Video-Marketing einsetzen wollen und Begleitung bei der Entwicklung und Umsetzung wünschen, dann lassen Sie uns sprechen!


Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit mir.

Per mail: info@blumenberg.consulting

Oder rufen Sie mich an unter: 0211-63 55 61 69


Aktualisiert: Jan 9

Warum und wie?


Videos für die interne Unternehmenskommunikation, warum und wie sollte man damit starten?


Es werden einfach immer mehr Videos konsumiert, weil wir Menschen gerne von Menschen lernen.


Vielleicht merkst Du es auch an Dir selber, dass Du lieber ein Video anschaust, um eine Information zu bekommen, als eben nur schnöden Text zu lesen. Videos sind spannender, weil sie einfach mehr transportieren als nur die reine Information und sie sprechen unterschiedliche Sinne an.


Und Videos sind ein schnelles Medium und das Equipment nicht mehr teuer, daher ist es ein Leichtes Videos für die interne Kommunikation einzusetzen. Abgesehen davon wird Video-Content immer beliebter, das sehen wir insbesondere auf den Sozialen Plattformen.

Daher ist es verständlich, warum man Videos in der Unternehmenskommunikation einsetzen sollte. Und je jünger die Mitarbeiter sind, desto höher ist die Affinität zu Videos.



Für welche Informationen kann ich Videos in der internen Kommunikation einsetzen?


Eigentlich gibt es keine Bereiche, für die man Videos nicht einsetzen kann. Ich arbeite gerade mit einem IT Unternehmen und begleite sie dabei Videos für das Unternehmen einzusetzen. Ganz schnell war klar, dass es zunächst 5 Kategorien geben wird: News, Projekte, Interviews, Onboarding und Imagefilm.


Es kommt aber ganz auf das Unternehmen an, welche Informationen über Videos geteilt werden sollen.


Um auf eine Kategorie exemplarisch einzugehen,- schauen wir auf den Onboarding Prozess von neuen Mitarbeitern.


Es ist von Vorteil, wenn neue Mitarbeiter das Unternehmen bereits kennenlernen, bevor sie ein erstes Mal im Büro waren. Das senkt die Hemmungen und erleichtert den Start. Das erreicht man zum Beispiel durch Videos, die genau erklären, wie der erste Tag abläuft und zeigt, wie das Unternehmen aussieht und die wichtigsten Ansprechpartner vorstellt.


Und natürlich kommt es extrem smart rüber, wenn sie mit einer kurzen Video-Grußnachricht vom Chef persönlich oder dem Abteilungsleiter empfangen werden. Das signalisiert Wertschätzung und bindet von Anfang an, an das Unternehmen.


Die HR Abteilung kann mit Videos alle wiederkehrenden Fragen wie zum Beispiel nach der Reisekostenabrechnung, dem Schlüsselsystem, der Nutzung des Kaffeeautomaten oder wie man den Urlaub einreicht, einmalig beantworten. Dadurch wird die Abteilung entlastet, bzw. die Informationen, die gerade am Anfang von Mitarbeitern benötigt werden, sind jederzeit abrufbar und werden „fast persönlich übermittelt.


Welche Inhalte sind für die Mitarbeiter interessant und wie sollten die Videos gestaltet sein?


Hier kommt es ganz klar darauf an, was ich mit den Videos erreichen will.

Am effektivsten nutze ich Videos, wenn ich vorher klar bestimme, auf welches Ziel sie einzahlen sollen.


Geht es darum:


  • MITARBEITER ONBOARDING

  • WISSENSTRANSFER

  • MITARBEITER MOTIVIEREN

  • UNTERNEHMENSWERTE WEITERGEBEN

  • MEHR NÄHE - GERADE WENN DIE UNTERNEHMEN ZU GROSS SIND FÜR DEN DIREKTEN KONTAKT

  • HÖHERE TRANSPARENZ IM UNTERNEHMEN DURCH ATTRAKTIVE VIDEONEWS


Für jede Kategorie sollte man ein Video-Format festlegen. Das kann in unterschiedlichen Arten umgesetzt werden. Schlussendlich sollte es aber immer zum Unternehmen passen, auf die Credibility einzahlen und dafür sorgen, dass es kongruent mit der Unternehmenskultur ist.


Und klar, es sollte kurz, knackig und bestenfalls unterhaltsam sein. – das schauen wir uns von tictoc, Youtube und Co. ab. Lange Intros zum Beispiel sind nicht sinnvoll.


Ab welcher Unternehmensgröße machen Videos Sinn?


Das von mir betreute IT Unternehmen wächst schnell. Innerhalb eines Jahres wurden über 60 neue Mitarbeiter angestellt – so ist das Unternehmen jetzt bald bei 300 Mitarbeitern. Und es wird weiterwachsen.


Dabei steht das Unternehmen vor 2 großen Herausforderungen.


Zum einen die Mitarbeiter so schnell wie Möglich dazu zu befähigen ganz im Unternehmen anzukommen, sich auszukennen und sich wohl zu fühlen, damit sie so schnell wie möglich 100% Leistung erbringen können.


Die zweite Herausforderung besteht darin die Mitarbeiter zu halten. Gerade mittelständische Unternehmen konkurrieren gegen die großen Konzerne, oder auch mit Unternehmen, die vielleicht einen besseren Standort haben.


Beide Anforderungen kann man mit Videos entgegentreten, wobei natürlich der persönliche Austausch stärker ist. Videos können aber das Onboarding, die Einarbeitung, den Wissenstransfer oder News für die Mitarbeiter wunderbar flankieren.

Von den Gesprächen mit HR Experten würde ich einschätzen, dass Videos ab einer Unternehmensgröße ab 80-90 Mitarbeiter Sinn machen. Bei starker dezentraler Arbeit auch schon bei kleineren Unternehmen.


Auf was sollten Unternehmen achten, die Videos in ihrer internen Kommunikation nutzen möchten?


Kurze Checkliste für Unternehmen:


  • Bietet ihr Intranet eine Video-Schnittstelle?

  • Haben alle Mitarbeiter Zugriff und die richtigen Endgeräte, um sich Videos anzusehen?

  • Welches Ziel wollen sie mit den Videos verfolgen?

  • Welche Art von Videos sollen erstellt werden? Für welche Kategorie?

  • Wer setzt es im Unternehmen um?

  • Ist ausreichend Expertise im Unternehmen und steht diesen Personen ausreichend Zeit zu Verfügung, um Videos zu erstellen und zu editieren?

  • Ist das richtige Equipment am Start?

  • Sind neben der Schnittstelle für das Intranet auch Softwareprogramme, für Schnitt, Ton und zum Beispiel für Bildschirmaufnahmen vorhanden.


Neben all den technischen Herausforderungen ist ein wichtiger Punkt, ob die Mitarbeiter aus HR, Marketing oder anderen Bereichen sich vor der Kamera wohl fühlen. Für viele ist es erst einmal gar keine Option sich selber vor die Kamera zu stellen. Und gerade da ist es besonders wichtig die Mitarbeiter zu begleiten.


Hierzu empfehle ich mit einem Medientrainer zu arbeiten, bzw. die Mitarbeiter professionell zu begleiten. Denn dann wird für sie diese Herausforderung, sich selber zu zeigen und zu präsentieren, zu einer unglaublich interessanten und spannenden Erfahrung. Denn sie sorgt für ein enormes Wachstum auf der persönlichen Ebene und auch damit auf der Business-Ebene. Für den einzelnen Mitarbeiter und natürlich auch für das gesamte Unternehmen.


FAZIT


Man hat unglaublich viele Möglichkeiten Videos für die interne Unternehmenskommunikation einzusetzen,- und es ist einfacher und schneller als man es sich vorstellen kann. Dazu muss man wissen, welches Equipment am Start sein muss (das günstiger ist, als man denkt). Und man sollte wissen, wie man die Videos strukturiert. Und vor allen Dingen muss man die Mitarbeiter bei der Umsetzung begleiten, damit sie sich mit dem Medium wohl fühlen.



Isabel Blumenberg || Blumenberg Consulting || Video Marketing Expertin
Isabel Blumenberg

Isabel Blumenberg

ist Video-Marketing Expertin aus Düsseldorf.

Seit 2018 hat sie sich ganz auf die Beratung von Unternehmern und Experten fokussiert. Dazu gehören die Entwicklung von Marketing Strategien, einer klaren Positionierung und der Umsetzung insbesondere mit Video Marketing.


Sie entwickelt mit ihren Klienten die Strategie und Inhalte und unterstützt sie anschließend bei der Umsetzung. Sie sorgt insbesondere dafür, dass ihre Klienten sich vor der Kamera sicher und wohlfühlen und so souverän ihre Inhalte rüberbringen.


Isabel ist Diplom Betriebswirtin. Von 2000 bis 2017 hat sie mit ihrer Werbeagentur Blumenberg & Schuster Werbekonzepte im Bereich Fotografie und Video für Konzerne wie Kaufhof, Karstadt, Peek-Cloppenburg, Aldi, Otto, K&L Ruppert und viele mehr entwickelt und umgesetzt.



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